Iris Hossmann, Reiner Klingholz und Steffen Kröhnert
Die demografische Zukunft von Europa
Wie sich die Regionen verändern
Hrsg: Berlin-Inst. für Bevölkerung und Entw.
Vielerorts liegen die Kinderzahlen auf niedrigem Niveau und immer mehr Menschen kommen ins
Rentenalter. Überall stehen die Sozialsysteme vor großen Herausforderungen. Alte wie neue
Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen von der EU-Erweiterung profitieren. Billige
Produktion wandert gen Osten, aber am meisten verdient wird nach wie vor in den Innovationszentren
im Norden und im Westen. Gleichzeitig hat sich halb Europa auf die Wanderschaft gemacht - immer den
Arbeitsplätzen hinterher. Eines ist sicher. Das Europa von 2030 wird völlig anders
aussehen wie der Kontinent von heute.
Alle 27 EU-Länder und wichtigen Nicht-EU-Länder wie Island, Norwegen und die Schweiz
werden mittels eines statistischen Indikatorensystems in ihrer demografischen und wirtschaftlichen
Entwicklung analysiert und bewertet. Daneben finden die anderen europäischen Nationen eine
gesonderte Betrachtung.
Allgemeine Kapitel analysieren, wie die verschiedenen Länder auf die Veränderungen
reagieren und was daraus zu lernen ist. Wie Island oder Italien, Frankreich oder Bulgarien mit ihren
Migranten umgehen, wie sie ihr Bildungssystem reformieren, was sie mit entleerten Regionen anfangen
und welche Familienpolitik sie betreiben.
dtv, München 2008
Buch, 367 Seiten, Kartoniert, Deutsch
ISBN 978-3-423-34509-5
Arbeit, Entwicklung, Europa, Gesundheit, Wirtschaft
ca. CHF 35,00